Die Feder


Mir träumt´, ich lebt´ vor langer Zeit

in einem Schloss als holde Maid.
Bis eines Tages was passierte:
Der schwarze Ritter mich entführte!
 
Er hatte einen roten Drachen
und dieser sollte mich bewachen.
Der Drache war ein Ungeheuer:
Riesengroß und spuckte Feuer!
 
Bis eines Tages kam mein Held,
der sich Ritter und Drachen stellt.
Es war ein Schaukampf wie noch nie,
wie er zwang beide in die Knie.
Geschickt wie er die Klinge schwang,
er den Drachen dann bezwang.
Der Ritter nun am Boden liegt,
denn auch ihn hatte er besiegt.
 
Als er mich hatte nun befreit,
ich dankt´ für seine Tapferkeit
und rühmte ihn für seinen Mut.
Elegant zog er den Hut,
verneigte sich vor mir charmant
und küsste mir sogleich die Hand.
Dann sprach er zu mir: „Holde Maid,
ich liebe Euch auf Ewigkeit.
Nehmt die Feder von meinem Hut als Versprechen,
Euch niemals im Leben die Treue zu brechen.
Ich möchte sie Euch gerne schenken,
so könnt Ihr immer an mich denken.
Und glaubt´ d´ran, wenn Ihr seid allein,
so werd´ ich immer bei Euch sein.“
Er legt´ die Feder in meine Hand,
bevor er in der Nacht verschwand.
 
Wie schade, nun war ich vom Traume erwacht.
Gern hätt´ ich im Schlaf noch an ihn gedacht.
Da sah ich den Schatten an der Wand
und spürte was Weiches in meiner Hand!
Dabei hatt´ ich doch jene Nacht
daheim in meinem Bett verbracht!
Ich dacht´, es war ein Traum wie jeder,
doch hielt ich in der Hand die Feder!
 
Wo heut´ die Feder war geblieben?
- Hab dies´ Gedicht damit geschrieben.

Christina Schwarzfischer



Infos zum Gedicht:
 
„Bunte Botschaften - Bücher bauen Brücken - der Landreis Cham schreibt ein Buch“
Artikel aus der „Chamer Zeitung“, der zum Mitschreiben aufruft.
 
Bunte Botschaft: Zusage für Christina Schwarzfischers Gedicht „Die Feder“.
 
 

Dieses Gedicht erschien bereits:


Das Gedicht "Die Feder" wurde auf Seite 101-102 veröffentlicht. Im Buch: "DerLandkreis Cham schreibt ein Buch - Bunte Botschaften - Bücher bauen Brücken" - Von: Stephanie Paa; Im "Verlag Attenkofer"; ISBN 978-3-936511-59-8

Außerdem erschien das Gedicht "Die Feder" auf Seite 18-19 in der Anthologie "Gemeinsamer Weg", herausgegeben von Florian Zach,
auf Seite 20-21 in der Anthologie "beflügelte Poesie", herausgegeben von
Christina Schwarzfischer,
sowie auf Seite 92-93 in der Anthologie "Kuss der Muse", ebenfalls von Christina Schwarzfischer herausgegeben.





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